Der Kanton Bern geht voran: Ab Januar 2025 testen zwei Rechtsteams unsere KI-gestützte Rechtsrecherche im Arbeitsalltag. Für uns ist das ein bedeutender Schritt – und eine Chance, aus der Praxis zu lernen.
Warum dieses Projekt wichtig ist
Die Zusammenarbeit mit dem Kanton Bern ist für uns ein Meilenstein. Zum ersten Mal setzen Verwaltungsmitarbeitende IUS in ihrem täglichen Arbeitsumfeld ein. Das bedeutet: echte Fälle, echter Zeitdruck, echte Anforderungen.
Wir haben IUS entwickelt, um juristische Recherche zugänglicher zu machen. Aber ob das in der Praxis funktioniert, zeigt sich erst im Alltag. Deshalb sind wir dankbar für diese Gelegenheit.
Was wir lernen wollen
In den kommenden Monaten werden wir eng mit den Nutzenden zusammenarbeiten. Wir wollen verstehen, wo IUS hilft und wo es noch Verbesserungspotenzial gibt. Konkret interessieren uns folgende Fragen:
Wie verändert IUS den Rechercheprozess? Sparen die Mitarbeitenden tatsächlich Zeit? Finden sie relevante Quellen schneller?
Wo stösst das System an Grenzen? Welche Anfragen kann IUS nicht zufriedenstellend beantworten? Welche Funktionen fehlen?
Wie entwickelt sich das Vertrauen? Wie gehen die Nutzenden mit den Vorschlägen von IUS um? Prüfen sie die Ergebnisse kritisch?
Der nächste Schritt
Nach der Pilotphase werden wir die Erkenntnisse auswerten und IUS weiterentwickeln. Unser Ziel bleibt, eine Lösung zu schaffen, die Verwaltungsmitarbeitende wirklich unterstützt – ohne sie zu ersetzen.
Wir werden auf diesem Blog regelmässig über unsere Erfahrungen berichten. Bleiben Sie dran.